Lieber Besucher,

auf dieser Seite „blogge“ ich spannende Artikel und News zu meinen Arbeitsbereichen NLP und Motivation, Coaching, Mentaltraining und Teamtraining sowie Leitbilderstellung. Ich stelle Ihnen hier Formate, Methoden und Lösungsansätze vor, die sich in meiner Arbeit mit Klienten, Kunden oder Ausbildungsteilnehmern bewährt haben.

21.09.2018

Wertschätzend kommunzieren anstatt Gedankenlesen.

Freundlichkeit im Verkauf

Frage: Warum sollte ein Verkäufer freundlich sein?

Antwort: Gerade im Zeitalter der Digitalisierung und Globalisierung sind viele Produkte austauschbar. Für Dienstleiter ist nicht mehr viel Spielraum, um den Kunden auf der Sach- bzw. Produktebene an das Unternehmen zu binden. Deshalb wird der Aufbau einer Beziehungsebene zum Kunden immer wichtiger. Und das einfachste Mittel hierzu ist, den Kunden erst einmal wahrzunehmen und mit einer freundlichen offenen Haltung willkommen zu heißen. Diese Gesten wirken als vertrauensfördernde Maßnahmen.

Wenn der Kunde sich willkommen fühlt, kann er ein Vertrauensgefühl entwickeln. Dadurch wird das Bindungshormon Oxytocin – das ein angenehmes Wohlfühlgefühl verursacht - ausgeschüttelt. Dieses wohlige Gefühl verbindet der Kunde dann mit dem Unternehmen und nicht mit dem Mitbewerber.

Frage: Kann Freundlichkeit durch Verkaufsrituale ersetzt werden?

Antwort: Es gibt einige Firmen, die „Verkaufsrituale“ vorschreiben. So müssen Verkäufer zum Beispiel bei Mcpaper oder bei Kaufland an der Wursttheke dem Kunden gleich noch ein Sonderangebot anbieten.

Aristoteles wusste schon, dass der Freundliche seinem Gegenüber liebenswürdig begegnet und ihm das Interesse entgegenbringt, das ihm gebührt. Und dieses Interesse sollte authentisch von innen kommen und nicht als Ritual abgespult werden. Wir Kunden merken, ob der Verkäufer „es ernst meint“ und auf uns eingeht oder ob er sein einstudiertes Verkaufsritual abspult.

Untersuchungen haben ergeben, dass bei einer Unterhaltung – so auch bei einem Verkaufsgespräch – der eigentliche Inhalt, also die gesprochenen Sätze, nur etwa 7% der gesamten Kommunikation ausmacht. Überzeugt wird der Hörer überwiegend über die Körpersprache, also Körperhaltung, Mimik und Gestik (55%) sowie über die Sprechtechnik (38%).

So kann also selbst ein freundlich anmutendes vorgetragenes Verkaufsskript „Haben Sie eine Payback-Karte? Darf es noch etwas Blutwurst sein, die ist heute im Angebot“? auf uns befremdlich wirken. Sehr schnell merken wir, ob der Verkäufer offen und ehrlich ist – oder ob er uns nur etwas vorspielt und seine Freundlichkeit nur aufgesetzt bzw. gut eingeübt ist.

Tritt der Verkäufer jedoch zum Beispiel sofort in Augenkontakt mit uns, baut er zu uns in Mimik, Gestik, Körperhaltung, Sprechweise etc. einen Rapport auf, geht er auf uns individuell ein, schwingt auf der gleichen Ebene und liest uns quasi die Wünsche von den Augen ab, dann herrscht zwischen uns ein Einverständnis. Das oben erwähnte Vertrauensverhältnis ist aufgebaut und damit beginnt die Kundenbindung.

Frage: Was hat der Verkäufer denn persönlich davon, wenn er zum Kunden freundlich ist?

Antwort: Ein indisches Sprichwort besagt: „Unsere Freude beginnt dort, wo wir andere zum Lächeln bringen.“ Freundlich zu sein führt also für den Sender und den Empfänger zu einer win-win-Situation. Aus der positiven Psychologie weiß man heute, dass Menschen, die selbst sehr freundlich sind, in sich dadurch positive Emotionen hervorrufen. Freundlichkeit steigert somit das eigene Wohlbefinden und das Wohlbefinden des Kunden. Also profitiert auch der Verkäufer von seiner Freundlichkeit! Und wenn wir als Verbraucher jetzt noch eine freundliche Haltung einnehmen, kann Einkaufen zu einer "wahren" Begegnungsstätte werden!

10.08.2018

Wertschätzend kommunzieren anstatt Gedankenlesen.

Empathie wird businessfähig!

Empathie im Beruf? Nein, danke! Wir messen unseren Erfolg an Zahlen, Daten, Fakten. Wir agieren zielorientiert, arbeiten effizient und bei uns geht es einfach „um die Sache“ und nicht um Emotionen. So könnte ein Sprecher eines wirtschaftlich agierenden Unternehmens vor kurzer Zeit noch argumentiert haben. Doch nun gibt es einen Paradigmenwechsel! Juhu!

Positive Emotionen, die Einbeziehung der Beziehungsebene, die Teamfähigkeit oder die Kundenbindung werden heute als viel versprechende Erfolgsrezepte in die Unternehmensstrategie mit einbezogen. Sei es, dass die Unternehmen sich dadurch Wettbewerbsvorteile versprechen, sei es, weil die Gesundheitsprävention gesetzlich vorgeschrieben ist oder weil die alten Strategien einfach nicht mehr aufgehen.

So hat zum Beispiel die friesische Hotelkette Upstalsboom nachweisen können, dass sie durch die verstärkte Hinwendung zu ihren Mitarbeitern wirtschaftlichen Erfolg erzielte. Unter dem Motto „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ hat das Unternehmen die Mitarbeiterzufriedenheit um 80 % gesteigert, die Krankheitsquote von 8 % auf unter 3 % gesenkt und die Umsätze bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität erhöht! Was für ein wunderbares Leuchtturmbeispiel, das zeigt, welche Auswirkung die Hinwendung zum Menschen = Hinwendung zur Emotion = Anwendung von Empathie hat!

Was heißt denn eigentlich Empathie?
„Empathie bezeichnet“ – laut Wikipedia – „die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie wird gemeinhin auch die Fähigkeit zu angemessenen Reaktionen auf Gefühle anderer Menschen gezählt, zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz und Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl. …
Grundlage der Empathie ist die Selbstwahrnehmung – je offener eine Person für ihre eigenen Emotionen ist, desto besser kann sie auch die Gefühle anderer deuten.“

Ein weiterer Grund zu Hinwendung der Empathie liefert uns gerade das Thema Digitalisierung. Wenn wir dem Philosophen David Richard Precht glauben schenken dürfen, wird im Zeitalter der Digitalisierung derjenige „das Rennen machen“, der seine soziale Kompetenzen geschult hat.

Der einfache Grund für diese Annahme ist, dass keine Technik Empathie ersetzen kann – alles andere schon. Busfahrer können durch selbstfahrende Fahrzeuge ersetzt werden, Bankangestellte durch eBanking-Programme und der Seminarleiter wird zum Teil schon durch eLearning-Angebote ersetzt.  Also, Empathie wird eine Schlüsselkompetenz im digitalen Zeitalter sein!

Doch das Thema Empathiefähigkeit spielt auch in kreativen Prozessen eine große Rolle. Gerade beim DesignThinking-Prozess sind Kompetenzen wie
zuhören,

  • gute Fragen stellen,
  • sich in den Kunden hineinzuversetzen, gefragt.

Hier hat derjenige einen Vorteil, der sich gut in andere hineinfühlen kann und die Fähigkeit besitzt, durch kluge Frage Kundenbedürfnisse heraus zu kitzeln. Also Mitarbeiter, die gelernt haben, die Kundenbrille aufzusetzen und aus dieser Perspektive die Produkte, die Onlineprozesse, das Unternehmen oder die Produkte bewerten lernen. Das Unternehmen Nike zum Beispiel testet eigene Produkte dadurch, dass die Mitarbeiter Kunden spielen und die dafür zur Verfügung gestellten Fußballfelder oder Laufbahnen nutzen.

01.12.2017

Wertschätzend kommunzieren anstatt Gedankenlesen.

Der erschöpfte Pinguin Paul!

Er war einmal ein kleiner, majestätisch aussehender Pinguin namens Paul, der mit seinen Artgenossen einen riesen Spaß hatte. Gemeinsam mit ihnen lernte er im eiskalten Wasser schwimmen, tauchen und watscheln. Wenn er sich freute, was täglich über 600 Mal vorkam, trällerte er: "Ping, ping, ping" und lies sich in den kristallblauen Schnee fallen. Ganz fasziniert war der Pinguin von den unterschiedlichen Entspannungs- und Schlafgewohnheiten. Ein Nickerchen am Strand, das im Stehen beginnt und wenn die Tiefschlafphase kommt, plumpst der Körper einfach nach vorne. Oder auf dem Rücken im Wasser plauschen, um dann sanft in einen Minutenschlaft hinüber zu gleiten: "Herrlich!!!" Auch das unbeholfene Watscheln mit Freunden in der Gemeinschaft gehörte zu Pauls Top Ten-Freizeitaktivitäten. Schon als kleiner Pinguin war seine Königsdisziplin, pfeilschnell aus dem Wasser zu schießen, um auf einem Felsen zu landen.

 

Wäre da nicht seine Verwandtschaft, die meinte, dass Paul mit 14 Jahren das Fliegen lernen und dass er täglich über 10 km gehen sollte. Außerdem sollte er doch einen Rekord aufstellen, wenn er aus dem Wasser schießt. Schneller, höher, weiter, effizienter und effektiver sollte er sich bewegen! Immer wieder hörte Paul: „Streng dich an! Sei perfekt!“ Im Laufe der Jahre hat Paul sich dann auf seine Leistungsverbesserung konzentriert. Die Füße taten ihm vom vielen Hüpfen weh, die Beine konnte er kaum noch spüren.

 

Aus dem lebenslustigen Paul wurde ein verdrießlicher, zynischer Pinguin, der an seinem Element, dem Meer, keine rechte Freude mehr hatte. Tagein, tagaus leistete er immer mehr in den immer gleichen Disziplinen und fühlte sich innerlich immer leerer. Je leerer er sich fühlte, umso mehr strengte er sich an. Dieses Leistungshamsterrad ging bis zu dem Tag, an dem er einer bedrohlichen Situation nur knapp entkommen konnte.

 

Eine Schar von Bussarden kreiste über ihm und anderen Pinguinen. Sobald er die Gefahr wahrnahm, sah er, dass seine Kollegen schon mit einem Bauchrutscher ins Wasser abtauchten. Eigentlich war er ja der schnellste, doch heute überkam ihn eine große Müdigkeit und er schaffte es gerade noch mit Mühe und Not, ins Wasser zu hüpfen. Dort angekommen war er ganz traurig und grübelte darüber nach, warum er trotz hartem Training so erschöpft war.

Frage ich doch mal die weise Wassernixe, ob sie einen Rat für mich hat.

 

„Du Wassernixe“, sagte Paul mit zittriger Stimme, weshalb sind die anderen Pinguine schneller und leichter im Wasser als ich? Ich trainiere hart, mache keine Pause,

alles, was mir Freude bereitet, habe ich aus meinem Leben verbannt,  ich nehme eigentlich Gefahr ganz früh war und ich strenge mich über die Maßen an."

Die Wassernixe hörte Paul aufmerksam zu und sagte dann nur: „Eben drum“.

 

Was sagt uns die Metapher über den "erschöpften Pinguin Paul"?

Eine gute Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Sport und Erholung sowie ein gute Schlafqualität sorgen für eine gute Leistungsfähigkeit. Überanstrengung, stressige Aufgaben im Job, Konflikte sowie einseitigen auf Leistung ausgerichtete Tätigkeiten können mehr Energie kosten, als sie versprechen. Wir haben verlernt, auf die Signale unseres Körpers zu hören und können nicht mehr zuordnen, was zu unserem Wohlbefinden beiträgt.

 

Zu meinem Repertoire im Stress- und Burnout-Präventionscoaching gehört ab sofort eine 3tägige Stressanalyse, die in der Auswertung zeigt, welche Tätigkeiten eher Stress verursachen und welche zur Regeneration beitragen. Mehr dazu hier:

 

Beispiel einer Auswertung über eine Drei-Tages-Stress-Messung:

 

Die Auswertung zeigt:

  • die Schlafqualität,
  • die Stresswerte sowie die Erholungswerte

01.09.2017

Wertschätzend kommunzieren anstatt Gedankenlesen.

Heute, am 01. September, ist auch der „Tag des Briefeschreibens“

Schreib doch mal einen Brief…

...und sag einfach Dankeschön. Denn wusstest Du, dass Dankbarkeit eine freudige Emotion hervorruft. Aus der „Positiven Psychologie“ wissen wir, dass bei Menschen, die dankbar sind, gleichermaßen das Glückslevel steigt und sie somit fröhlicher und optimistischer sind. Das ist doch ein hervorragender Grund, nach Wegen zu suchen, seine Dankbarkeit auszudrücken. Der eine schreibt ein Dankbarkeits-Tagebuch, der andere hört eine entsprechende Meditationsanleitung, der nächste fühlt Dankbarkeit den ganzen Tag über und wieder ein anderer sagt es seinem Gegenüber einfach mit dem kleinen Wort „Danke“.

 

Und da heute der Tag des Schreibens ist, wäre es doch wunderbar, gleich zwei schöne Dinge miteinander zu verbinden. Die Dankbarkeit mit der Kunst des Schreibens – übrigens eine Tätigkeit, die bald in den Schulen vernachlässigt werden wird, wodurch künftigen Generationen nicht nur das haptische Vergnügen des Schreibvorgangs vorenthalten wird. Schreibtherapeuten raten z. B. auch dazu, hin und wieder Gedanken niederzuschreiben, um für sich klarer zu werden.

 

Ganz nach dem Motto von Heinrich Kleist:  „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ klären sich Gedanken auch beim Schreiben.

Je nachdem, was der Schreibinhalt ist, kann sich durch den schriftlichen Bezug zur Vergangenheit (ich war), zur Gegenwart (ich bin) und zur Zukunft (ich werde sein), die vielfältigen Gehirnbereiche aktivieren.

 

Alles Gründe, die dafür sprechen, heute einfach mal einen Brief zu schreiben, um

  • das haptische Gefühl des Schreibens zu spüren,
  • unbewusst bewusst die Worte fließen zu lassen,
  • dich mit dem Adressaten gedanklich zu verbinden,
  • gute Emotionen zu spüren,
  • zur Post zu gehen (Bewegung bringt Energie),
  • eine Briefmarke zu kaufen,
  • und dich auf einen Anruf, Brief, eine SMS-/WhatsApp-Nachricht zu freuen, die vielleicht auf deinen Brief folgt.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Spaß beim Briefeschreiben.

Herzliche Grüße,

 

Sylvia Graß

 

PS: Übrigens hat auch Sigmund Freud das Ritual des Briefeschreibens gehegt und gepflegt, dabei sich und andere analysiert sowie die Zukunft mit Erwartungen und Plänen gepflastert.

12.06.2017

Wertschätzend kommunzieren anstatt Gedankenlesen.

Gedankenlesen und Kopfkino spielen oder authentisch kommunizieren?

Das eine raubt, das andere bringt Energie!

 

In meinen Coaching-Sitzungen oder NLP-Trainings höre ich häufiger Sätze wie: „Wie soll ich es meinem Vorgesetzten sagen? Der hört mir nicht zu, der will nur, dass es gut läuft oder der will mich klein halten.“ Vice versa höre ich von Vorgesetzten Sätze wie: „Mit dem Mitarbeiter offen und ehrlich reden? Das geht nicht, dann nimmt er mich nicht ernst, dann respektiert er mich nicht oder dann zeige ich Schwäche.“ Wenn ich dann frage, woran die Klienten oder Teilnehmer diese Behauptung festmachen, klärt sich schnell, dass es sich um nicht bestätigte Vermutungen handelt.

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass es ein ganz normaler menschlicher Zug ist, Dinge erklären zu wollen oder Kausalitäten zu bilden („das ist, weil…“). Häufig hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Es beruhigt uns nur ungemein, Dinge erklären zu können. Mir geht es hier um die Vorzüge einer authentischen wertschätzenden Kommunikation, in Abgrenzung zu Vermutungen und unbewussten Unterstellungen.

Denn generell kann man sagen, dass Menschen, die zusammentreffen, den Wunsch haben, wertgeschätzt und respektiert zu werden. Doch sie wissen häufig nicht, wie sie sich aufeinander beziehen und die Kommunikation wertschätzend gestalten sollen.

Stattdessen läuft bei jedem das Kopfkino.

  • Was denkt der andere gerade?
  • Warum verhält er sich, wie er sich verhält?
  • Was will er eigentlich mit seinem Verhalten erreichen?

Viele Fragen, die ein Gedankenkarussell in Gang bringt, das selbst im Schlaf noch am Rattern ist. Durch Hypothesenbildungen, Vorannahmen und Projektionen bleiben wir in unserem eigenen Kopfkino. Dieser gedankliche Prozess raubt Energie: Wir kommen weder der Lösung noch unserem Gegenüber näher und letztlich entfernen wir uns auch von uns selbst.

Wertschätzende Kommunikation heißt, das zu kommunizieren, was wirklich ist.

Was ich wahrgenommen, gehört und gefühlt habe. Das, was mich irritiert oder stört, auch zu benennen anstatt Mutmaßungen darüber anzustellen, was der andere wohl meinen könnte. Wie Albert Camus schon sagte: "Das echte Gespräch bedeutet, das eigene Haus zu verlassen und an die Tür des anderen zu klopfen". Authentisch, ehrlich und wertschätzend. In meinen Coaching-Sitzungen übe ich in Rollenspielen das authentische, wertschätzende Gespräch. Und immer wieder zeigt sich, dass dort, wo das echte Gespräch stattfindet, auch die Lösung liegt.

Apropos: Wertschätzende Kommunikation ist Teil meiner NLP-Ausbildungen. Wertschätzende Kommunikation ist auch Grundlage der Feel Good Management-Philosophie.

23.03.2017

Selbstbewusst anstatt unsicher agieren!

Kennen Sie das auch? Sie sind gut drauf und möchten Ihre Ideen im Meeting präsentieren? Der Kollege aus der Nachbarabteilung, gefühlt 2 Köpfe größer, stellt Ihre Ideen in Frage und der Chef runzelt die Stirn.

Anstatt nachzufragen, was jeder meint, merken Sie, dass Ihr Selbstbewusstsein anfängt zu schrumpfen. Sie fühlen sich jetzt, als wären Sie 6 Jahre alt.

 

Was ist passiert? Ein äußerer Anker, der Ihnen in dem Moment gar nicht  bewusst war, hat dazu geführt, dass Sie mit Vollgas zurück in Ihre Kinderstube gereist sind und den kindlichen, unsicheren Zustand von damals wieder angenommen haben. Leider lässt sich der Zustand so schnell auch nicht abschütteln; Sie merken, dass Sie immer handlungsunfähiger werden. Ein Negativkreislauf hat begonnen.

 

Der äußere Reiz, auf den Sie vielleicht reagiert haben, könnte das Stirnrunzeln Ihres Chefs oder der erhobene Zeigefinger Ihres Kollegen gewesen sein, der Sie vielleicht an Ihre damalige Lehrerin erinnert oder einfach nur, dass Sie, als Sie keine zustimmende Reaktion erhalten haben, sich selbst in Frage gestellt haben.

Was auch immer geschehen ist, Sie haben auf einen Reiz mit einem unsicheren Zustand reagiert. Den Auslöser können Sie eruieren und dieses Verhalten dann durch ein für Sie passenderes Verhalten ersetzen.

 

In einer NLP-Ausbildung können Sie diesen Reiz-Reaktionsmustern auf die Schliche kommen und lernen, ein neues gewünschtes Verhalten einzunehmen. So dass Sie dann in zukünftigen Reaktionen selbstsicher reagieren. Gleichzeitig lernen Sie in einer NLP-Ausbildung Ihre Stärken kennen und erhalten auch ein stärkendes Gruppenfeedback. Alles Interventionen, die Ihnen bei der Stärkung Ihres Selbstbewusstsein behilflich sind.

13.03.2017

Lust auf neue Ideen? So erweckst du den Visionär in dir!

Du möchtest deinem Alltag mehr Pepp verleihen? Deine Zukunft attraktiv gestalten? Oder aus dem gedanklichen routinierten Hamsterrad ausbrechen und neue inspirierende Wege bahnen? Dann kreiere die Woche einfach mal anders. Versetze dich in der Woche hier und da mal in einen kreativen Zustand, der, wie Walt Disney schon wusste, nur Raum braucht, um sich entfalten zu können.

 

Oder wie Nietzsche sagt: Gedanken kommen, wann sie wollen, nicht, wann du willst. Soll heißen, verlangsame deinen Alltag und nimm dir die Muße, einfach mal Gedanken kommen und gehen zu lassen. Vielleicht ist ja ein Gedanke dabei, der sich lohnt, weitergesponnen zu werden.

 

Zutaten, die du für die kreative Woche brauchst:

1) Eine Fragestellung, die du die ganze Woche mit dir mitnimmst. Dazu einige Beispiele:

  • „Wie kann ich meine Kunden glücklicher und zufriedener machen?“
  • „Was kann ich tun, um zufriedener im Job zu werden?“
  • „Wie kann ich einen meiner Träume in diesem Jahr verwirklichen?“
  • „Wie kann ich meinen Sommerurlaub attraktiv gestalten?“

Und 2) ein kleines Kreativ-Buch, in dem du deine Ideen zu deiner Fragestellung notierst.

Am Ende der Woche kannst du dann auf deine Ideen zurückgreifen und die besten durchplanen und auf ihre Machbarkeit prüfen.

Tipp Nr. 1: Gönne dir täglich 20 Minuten zum Tagträumen
Nimm dir den Raum zum Träumen und schiebe deine Alltagsgedanken und kleine Sorgen einfach mal beiseite. Setze dich in deinen Lieblingssessel und mache es dir gemütlich. Vielleicht mit einem heißen Getränk deiner Wahl und lege, wenn du magst, eine Musik auf, die dich in den entspannten Zustand des Träumens versetzt.

Tipp Nr. 2: So lädst du den Visionär in dir ein
Erinnere dich dann an eine Situation, in der du schon einmal eine geniale Idee gehabt hast. Eine Idee, die dir etwas gebracht oder gar dein Leben in eine andere Richtung gelenkt hat, wo du sozusagen deine Komfortzone für etwas Besseres verlassen hast. Erinnere dich nun an die Situation, in der du die Idee gesponnen hast und fühle nun die gleiche Körperhaltung und den gleichen mentalen Zustand. Stelle dann dem Visionär in dir die Fragen, zu der du Ideen möchtest und lasse die Ideen sprudeln.

Tipp Nr. 3: Erstelle eine attraktive Zielcollage
Gemäß dem Motto „jedes starke Bild wird Wirklichkeit“ wissen wir heute auch aus der Gehirnforschung, dass unser Unbewusstes dahin strebt, wo es gute Emotionen erwartet. Also: Nimm deine Fragestellung und visualisiere dir den gewünschten Endzustand, wobei du dir diesen ganz attraktiv ausmalst. Mental mit allen Sinnen und auch real: klebe Bilder, die dem Zustand ähneln als Zielcollage zusammen.

Tipp Nr. 4: Frage andere visionäre Freude nach ihren Ideen
Was raten dir visionäre Freunde? Welche Ideen haben sie zu deiner Fragestellung? Halte so deine Fragestellung die ganze Woche am Köcheln.

Kreativität ist ein Zustand, der jederzeit erweckt werden kann. Häufig nehmen wir uns aber nicht die Zeit dazu und laufen nur mit dem Alltag mit. Gönne dir mal eine kreative Woche mit frischen Ideen, die dein Leben inspirieren und bereichern.

 

Wenn du Lust hast, die Kunst des kreativen Zustandsmanagements näher kennenzulernen, dann ist vielleicht die Ausbildung NLP-Practitioner im Beruf ein Tipp für dich.

Ich wünsche dir eine kreative Woche mit vielen inspirierenden Ideen.

06.02.2017

Die Dynamik von Konflikten – das 9-Phasen-Modell nach Friedrich Glasl

Konflikte rauben Energie, fesseln die Wahrnehmung und können eine Dynamik entwickelt, die nicht mehr steuerbar ist.

15. August 2016

Tag der Erholung!

Mit der imaginären Entspannungstrance runterkommen und auftanken!

Anlässlich des heutigen Tages der Erholung habe ich für alle, die mal die wohltuende Wirkung einer Entspannungsreise kennenlernen möchten, eine Loslasstrance aufgesprochen. Gönnen Sie sich 15 Minuten Zeit und holen Sie sich eine Streicheleinheit für Körper, Geist und Seele sowie einen kleinen gesundheitsförderlichen Energieschub. Wie wir heute wissen, gehen Entspannung und Gesundheit Hand in Hand. Doch es gibt noch mehr Vorteile, die dafür sprechen, zwischendurch einmal mal eine Pause einzulegen.

 

 

3 gute Gründe, um zu entspannen!

Im entspannten Zustand,

- sind wir empathischer,

Je gestresster wir sind, umso weniger können wir uns empathisch in unsere Mitmenschen versetzen. Denn Stress verhindert die Aktivierung der Spiegelneuronen im Gehirn, die für ein empathisches Mitschwingen („ich fühle, was Du fühlst“) verantwortlich sind. Durch Entspannung beugen wir Konflikte und Missverständnisse vor.

- sind wir kreativer,

Sind wir entspannt, schwingt unser Gehirn eher auf einer Herzfrequenz von 8 – 13 Herz, dem sogenannte Alpha-Bereich. In diesem Bereich tritt unser Kritikaster (kleinlicher Kritiker, Nörgler) eher in den Hintergrund und Lösungsideen sind durch die Aktivierung der linken und rechten Gehirnhälfte möglich.

- haben wir den Überblick und den Durchblick.

Anspannung geht auch einher mit der Aktivierung der Gehirnregion, die eher für Detailorientierung und Fehlerfokussierung steht. Das heißt, je gestresster wir sind, umso eher verlieren wir die Fähigkeit, das große Ganze zu sehen sowie positive Aspekte einer Situation oder einer Beziehungsebene wahrzunehmen. Salopp gesagt, konzentrieren wir uns dann eher auf Fehler und reihen ein Detail ans nächste. Jeder kann sich leicht ausmalen, was in Beziehungen passiert, wenn beide Partner den Fehlerfokus aktiviert haben. Auch ist es wenig hilfreich, im gestressten Zustand zu kündigen oder sonst eine folgenschwere Entscheidung zu treffen.

 

Viel Spaß mit der imaginären Entspannungstrance!

 

Ein wenig überspitzt eine kleine Geschichte à la Rosenkrieg, wie sich Konflikte zuspitzen können. Alles fing mit den Socken an!

 

Stufe 1: Spannung und Verhärtung
Heidi und Peter sind gerade in ihre neue Wohnung gezogen. Seit geraumer Zeit gibt es zwischen ihnen Spannungen bezogen auf den Umgang mit Peters Socken. Heidi liebt es, Peters Socken anzuziehen. Peter wiederum kann es nicht ausstehen, wenn jemand seine Sachen anzieht. Er spricht dieses Thema an, nichts ändert sich.

Stufe 2: Debatte und Polemik
Die Diskussionen um die Socken werden lauter. Peter besteht darauf, dass Heidi ihre eigenen Socken anzieht. Heidi wirft Peter Kleinkrämerei, Ordnungswahn und Lieblosigkeit vor. Peter erwidert, dass sie die gleiche Argumentationsstrategie nutzt, wie seine alkoholkranke Mutter. Und so weiter und so fort…

Stufe 3: Taten statt Worte
Nachdem die Debatten zu keinem Ergebnis führen, wirft Peter all seine alten Socken weg, kauft sich neue, die er dann in einen abschließbaren Schrank ins Wohnzimmer legt. Heidi hingegen holt diese abends aus der Wäsche raus, wäscht sie durch, zieht sie morgens an und versteckt abends die alten Socken. Solange bis Peter keine Socken mehr hat.

Stufe 4: Images und Koalititonen
Immer häufiger ziehen Heidi und Peter bei Freunden gemeinsam über ihr kleinliches Verhalten her. Es wird gelästert und über den anderen hergezogen. Ein destruktives Klima entsteht.

Stufe 5: Gesichtsverlust
Der andere wird nicht nur über die Socken lächerlich gemacht, auch die beruflichen Probleme sowie das unvorteilhafte Aussehen werden beim anderen thematisiert.

Stufe 6: Drohstrategie
Peter droht Heidi damit, sein Auto abzumelden (was ihm gehört, sie jedoch nutzt), wenn sie nicht aufhört, seine Socken anzuziehen. Heidi hingegen sagt, dass sie dann eine Affäre mit dem Nachbar anfängt, da er sie ja dann mit seinem Auto zur Arbeit nehmen muss.

Stufe 7: Begrenzte Vernichtung

Während Heidi die schwarzen Socken bei 90 Grad mit all seinen weißen Cashmere-Hemden wäscht, meldet Peter tatsächlich das Auto ab und lässt es verschrotten.

Stufe 8: Zersplitterung
Peter verbreitet im Bekanntenkreis, dass Heidi alkoholkrank sei und wegen psychischer Störungen eine Therapie macht. Heidi erzählt überall, dass rausgefunden hat, dass Peter sich ekelhafte Pornos im Internet anschaut.

Stufe 9: Gemeinsam in den Abgrund
Heidi kündigt die Wohnung zum 01. des Monats und sagt Peter nicht Bescheid. Peter zeigt Heidi beim Finanzamt wegen Steuerbetrug an.

 

 

Was lernen wir daraus?

  • Sei achtsam mit deinen Worten, denn sie können Taten werden.
  • Spreche mit den Menschen, nicht über sie. Denn über Menschen redet entzweit.
  • Spreche Missverständnisse direkt an, bevor sich eine Dynamik entwickelt, die du, die Kollegen, der Teamleiter nicht mehr stoppen können.

11. Juli 2016

Coaching-Methoden, die Stress auflösen und Kraft spenden

Die drei folgenden Coaching-Methoden haben sich in meinen Business-Coachings bewährt.

1. Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch

Frau Meyer kommt zu mir ins Coaching, um ihre beruflichen Stärken kennenzulernen und sich auf ein Bewerbungsgespräch ideal vorzubereiten. Dabei stelle ich gerne mittels Figuren die bisherigen Arbeitsstellen in einem Zeitstrahl auf. Bei dieser Coaching-Intervention fokussiere ich auf Erfolge und die diese zugrundeliegenden Fähigkeiten sowie auf Motivatoren u. ä. Hierbei zeigt sich dann auch im vorliegenden Beispielfall, ob irgendwo noch „offene Themen“ sind, die Frau Meyer heute noch belasten.

Diese offenen Themen können eine Kündigung, eine unschöne Trennung vom vorherigen Arbeitgeber oder ein ehemaliger Konflikt mit Vorgesetzten oder Kollegen sein. Dies alles kann heute noch ein stressiges Gefühl auslösen, was Frau Meyer durch ihre Körperhaltung und ihre Erzählweise zeigt.

MERKE: Denn Situationen, die uns unter die Haut gegangen sind und zu groß waren, um nachts in der REM-Phase verarbeitet zu werden, hat unser Gehirn noch nicht ganz „bewältigt“. Wir haben dann das Gefühl, die Belastung ist noch nicht vorbei.

Stellen Sie sich dies als Metapher vor: Sie waren einkaufen und haben alle Lebensmittel in (Kühl-)Schränke verstaut. Nur ein Paket ist so groß, dass Sie es noch nicht wegräumen konnten. Es erinnert Sie jetzt ständig daran, noch einen geeigneten Platz in den Schränken zu finden. Sie sind so absorbiert und blockiert von dem Thema, dass auch der nächste Einkauf Sie viel Energie und Kraft kosten kann.

Hierbei spricht man dann von einem posttraumatischen Stress, der durch die Winktechnik „Wingwave“ aufgelöst werden kann. Frau Meyer kann nun, wie in unserem Beispiel erwähnt, beim Bewerbungsgespräch entspannt statt gestresst auf die Fragen antworten. Hat sie doch wieder genügend Energiereserven „für ihren nächsten Einkauf“ frei.

 

Mit anderen Worten: erst jetzt können Frau Meyer und ich uns ganz auf ihre Fähigkeiten und Stärken konzentrieren, die sie für ihr Gespräch braucht.

Auch in vielen anderen meiner Coaching-Sitzungen hat sich gezeigt, dass frühere Konflikte, unangenehm empfundene Gespräche, Leistungsbeurteilungen, Versetzungen, negativ erlebte Präsentationsauftritte, ein schlecht gelaufenes Assessment-Verfahren oder ähnliches auch heute noch Energie binden können.

Deshalb ist mein Motto: Erst Blockaden lösen – dann Ressourcen aktivieren.

Wingwave-Coaching wende ich auch bei der Verarbeitung von Stress durch Unfälle, Konflikte im privaten Bereich, Scheidungen oder z. B. negative Zahnarzterlebnisse an.

2. Störenden Glaubenssatz erkennen und auflösen

Herr Müller kommt ins Business-Coaching und klagt über den hohen Arbeitsaufwand, der ihm immer mehr über den Kopf zu wachsen droht. Im Coaching-Gespräch erklärt dann Herr Müller: „Ich kann einfach nicht nein sagen!“

So ein Satz fällt häufig nebenbei, weshalb dessen Konsequenzen dem Klienten häufig nicht bewusst sind. Ebenso wenig das darin enthaltene begrenzte Verhaltensrepertoire. Bei der Erklärung von Herrn Müller handelt es sich um einen einschränkenden Glaubenssatz bzw. eine Ich-Botschaft, die häufig im Kindes- oder Jugendlichenalter bzw. frühen Erwachsenenleben entstanden ist. Im Schema-Coaching werden diese Sätze durch das Bewusstmachen auf der kognitiven, der emotionalen und auf der Verhaltensebene erarbeitet sowie durch Imaginationstechniken bearbeitet.

 

 

Für unser Fallbeispiel heißt das: Herr Müller spürt, welche Auswirkungen der Satz bei ihm emotional bewirkt. Er fühlt den Druck, ist traurig, die Körperhaltung ist entsprechend. Auf der Verhaltens- bzw. Bewältigungsebene kann er also schon erkennen, wie er handelt, wenn er sich im übertragenen Sinne sagen hört: „Ich kann nicht nein sagen“. Er arbeitet immer schneller, hört seinem Gegenüber nicht mehr zu, wird kurzatmig, seine Gedanken kreisen permanent und er kann nachts vor lauter Grübelei nicht einschlafen. Nachdem er gesehen hat, welche Auswirkungen dieser Satz mit sich bringt, können wir jetzt an einem für ihn förderlichen Satz arbeiten sowie die dazugehörige Verhaltensweise besprechen.

Wer den Satz: „Das schafft du nie“ verinnerlicht hat, verfällt vielleicht in blinden Aktionismus. Wer sich die innere Botschaft: „Du musst dich um alles kümmern“ zu eigen gemacht hat, der verspürt vielleicht Druck und leistet Überstunden ohne Ende.

Negative Ich-Botschaften bzw. Glaubenssätze zu identifizieren und durch förderliche Sätze zu „ersetzen“ ist eine kraftvolle Intervention, die ich gerne und mit Erfolg im Coaching anwende.

3. Berufliche Situationen gestärkt bewältigen

In unserer Gesellschaft haben wir eher die Tendenz, uns mehr auf unsere Schwächen statt auf unser Stärken zu konzentrieren. So auch die Klienten, die sich in einem Coaching auf neue Herausforderungen vorbereiten möchten. Neben der Schwächenfokussierung kommt häufig noch die „Was-kann-alles-schief-gehen-Haltung“ hinzu.

 

Wir stellen uns dann Fragen wie:

  • „Was kann alles schief gehen?“
  • „Werde ich es schaffen?“
  • „Was ist, wenn…?“

Dies alles sind normale menschliche Verhaltensweisen, die leider, wenn Sie als alleinige Vorbereitungsstrategie eingesetzt werden, nicht zum Erfolg führen.

Im Coaching erarbeite ich mit den Klienten, welche Ressource sie für die anstehende Leistungssituation benötigen. Unterschiedliche Methoden aus dem NLP, dem Mentaltraining, der Selbsthypnose helfen hier hervorragend, den Klienten in seinen gewünschten Performance-Zustand zu bringen.

Denn vor Leistungssituationen verspüren vielen Menschen Unsicherheit und verstärken diese noch durch eine  Fokussierung auf die eigenen Schwächen. So transportieren sie diese im Sinne der „selbsterfüllenden Prophezeiung“ in die zukünftige Situation.

 

Ziel im Coaching ist es, die zukünftige Situation im Hier und Jetzt ressourcevoll zu erleben, um dann in der tatsächlichen Leistungssituation auf das bereits im Gehirn verankerte „Performance“-Verhalten zurückgreifen zu können.

Besonders hilfreich hat sich die Stärkenorientierung vor Bewerbungsgesprächen, vorm Abitur, überhaupt vor Prüfungen jeglicher Art, beim Antritt einer neuen Arbeitsstelle oder z.B. vor der Teilnahme an einem Assessment-Center erwiesen. Auch für Klienten, die zu Selbstzweifeln neigen und sich viele Sorgen machen, wirkt ein Stärken- und Ressourcen orientierter Coaching-Prozess stärkend.

15. Juni 2016

Sprache wirkt. Mit Sprache das Team motivieren. So funktioniert‘s!

Das Neurolinguistische Programmieren (NLP) vermittelt das Wissen, wie Sprache wirkt und was Sprache bei unserem Gegenüber auslösen kann. So macht es einen erheblichen Unterschied, ob wir den Fokus sprachlich auf ein Problem oder aber auf eine Lösung richten.

Als kleines Beispiel möchte ich hier ein Szenario beschreiben, wie gänzlich unterschiedlich zwei Teamleiter ein Meeting leiten und wie die sprachliche Färbung eine motivierende wie auch eine demotivierende Atmosphäre schaffen kann.

Herr Müller, Teamleiter einer innovativen Projektleitergruppe schafft es, sein Team in einen motivierten Zustand zu versetzen. Er begrüßt jedes Teammitglied zum Teammeeting und stellt die positive Bedeutung des Meetings heraus. Er stellt Fragen wie:

  • Was ist in der letzten Woche gut gelaufen?
  • Für welche Thematik können wir dem Kunden noch bessere Lösungen anbieten?
  • Welche Projekte stehen diese Woche an und wo kann noch jemand Unterstützung gebrauchen, um unsere gewohnte hohe Qualität zu gewährleisten.
  • Es wäre schön, wenn wir uns diese Woche ganz auf das wichtige Projekt „Future Space“ konzentrieren und hier unsere geballte Kompetenzen aktivieren, um den Kunden zufriedenzustellen. Hat hier jemand Lösungsvorschläge?

Herr Meyer hingegen möchte das gleiche Ergebnis erzielen, wundert sich jedoch häufig nach den Meetings, dass das Team diese eher in einem demotivierten Zustand verlässt. Am Anfang des Meetings sagt er in der Regel, dass alle eigentlich keine Zeit für das Meeting hätten, da so viele Projekte anstehen und die Stimmung bei den Kunden gerade schlecht sei. Er richtet sich mit folgenden Aussagen an sein Team:

  • Das Projekt „Future Space“ ist ein Desaster. Wir müssen die Probleme in den Griff kriegen.
  • Das Team C ist total überlastet. Einige Fehler im Projekt haben sich eingeschlichen und können für unsere Agentur negative Folgen haben. Der Fokus in dieser Woche liegt ganz klar auf der Fehlerbeseitigung.
  • Hat noch jemand Fragen?

Na, welches Gefühl bzw. welcher Zustand wurde bei Ihnen aktiviert, als Sie die Fragen gelesen haben? Hätten Sie noch eine Frage an Herrn Meyer oder eher Lust, das Meeting zu beenden. Bei welchem Teamleiter waren Sie eher in einem motivierten bzw. in einem demotivierten Zustand?

In meinen Kommunikationsgruppen erleben die Teilnehmer den Unterschied quasi „körperlich“ und benennen den Unterschied:

Bei den Lösungsfragen (vgl. Beispiel 1): „ich habe Lust zu handeln, ich suche nach Lösungen und denke eigenverantwortlich, ich denke zielorientiert.“

Beim Problemtalk (vgl. Beispiel 2): „ich fühle mich eingeengt im Denken, ich habe ein ungutes Gefühl, ich möchte flüchten, ich möchte mich verteidigen, Lösungen fallen mir keine ein.“

Sprache wirkt. Sprache führt zu Emotionen und Emotionen wiederum aktivieren unser Verhalten. Via Sprache lenken wir die Aufmerksamkeit unserer Zuhörer und aktivieren somit Erlebnisnetzwerke „im Gehirn“, die sich wiederum durch entsprechende Zuständen äußern.

Sprechen wir von Problemen, aktivieren wir einen Problemzustand. Dieser ist häufig gekennzeichnet durch einen Tunnelblick sowie einer mangelnden Lösungskompetenz. Innovatives, kreatives Denken, die Fähigkeit auf sein ganzes Potenzial zurückzugreifen, ist hingegen in einem Ressourcenzustand möglich.

  • Die Wörter „Lösungen, Herausforderungen, Stärken, Kompetenzen“ aktivieren beim Zuhörer die dazugehörige Kompetenz – sprich das jeweilige stärkende Ressourcennetzwerk wird aktiviert.
  • Die Wörter „Fehler, Desaster, Überlastung, Probleme“ hingegen aktivieren eher „schwächende“ Zustände.

Im NLP wird der Fokus auf die Aktivierung von Zuständen und Erlebnisnetzwerken gerichtet.

 

 

Auch in der Werbepsychologie ist dieser Effekt bekannt. Er wird „Priming“ genannt und soll ein bestimmtes Verhalten durch die gezielte Benutzung von Wörtern, Bildern etc. auslösen.

„Der Begriff „Priming“ geht auf den amerikanischen Psychologen John A. Bargh zurück. Er konnte zeigen, dass das Verhalten zweier Versuchsgruppen durch das Triggern bestimmter Assoziationen verändert werden kann. Als Trigger verwendete er Wortlisten mit zwei gegensätzlichen Themenbereichen. Eine Liste beinhaltete Wörter, die sich negativ um das Thema Alter drehen: beispielsweise „Glatze“, „vergesslich“, „Stock“ oder „humpeln“. Die andere Gruppe bekam eine Liste mit Begriffen wie „gelenkig“, „spontan“, „sportlich“ oder „Party“ – also Begriffe, die positiv zum Thema „jung“ passen.

Daraufhin maß er die Zeit, die beide Gruppen benötigten, um den Versuchsraum zu verlassen. Augenscheinlich brauchte die „Alter-Gruppe“ wesentlich länger, was Bargh zu dem Schluss veranlasste, dass die Trigger wie „Glatze“, „Stock“ oder „humpeln“ dazu führten, dass die Versuchspersonen langsamer gingen. Im Falle der anderen Gruppe war ein gegensätzliches Verhalten beobachtbar – sie gingen schneller.“

Ähnlich wie die Werbung um die Wirkung der Sprache weiß,  wird im NLP die Sprache gezielt eingesetzt, um z. B. beim Gegenüber den schon erwähnten Ressourcenzustand oder einen anderen Zustand wie „Lösungsdenken“, „Neugier“, „Kreativität“, „Vertrauen“, „Teamwork“, „Motivation“ aktiviert.

Wir können in einem ressourcenvollen Zustand unser ganzes Potenzial abrufen, im Problemzustand hingegen nicht. Nutzen wir also das Wissen um die Wirkung der Sprache, um im nächsten Meeting eine gute Atmosphäre zu schaffen und konstruktive Lösungen zu erzielen.

09. Mai 2016

Welcher Projektleitertyp sind Sie?

Der Risiko liebende, der Teamplayer, der Wegweiser, der Dienstleitungstyp, der Unabhängige, der Ordnungstyp, der Kämpfertyp, der Ziel- und Zweckorientierte oder zum Beispiel der flexible Jongleur?

Kennen Sie das auch? Es gibt Projekte, die machen so richtig Spaß und scheinen noch aus der Rückblende ein nie enden wollender Flow-Zustand gewesen zu sein. Alles hat funktioniert: die Aufgabenbereiche, das Projekttiming, das Budget, das Team und selbst der Kunde war leicht zu führen. Ein wahres Paradies auf Erden. Und dann wiederum gibt es auch Projekte, da wird der Begriff „Hölle“ mit allen Sinnen fühl- und erlebbar. Drei Projekte von dieser Sorte und Sie nehmen freiwillig an Umschulungsmaßnahmen beim Job-Center oder am Präventivkurs Stress- & Burnout teil. Soweit muss es nicht kommen!

 

Was motiviert Sie? Welche Projekte brauchen Sie, um ganz motiviert am Montagmorgen zur Arbeit zu gehen?

 

  • Brauchen Sie einen Kunden, der Ihnen genau sagt, was er will und der auch letztendlich die Verantwortung übernimmt, sprich alle Entscheidungen trifft. Oder sind Sie eher der Typ, der sagt: „Wer zu mir kommt, überlässt  mir die Verantwortung“? Mit anderen Worten, werden Sie vom Machtmotiv motiviert und gehen gerne in Führung oder bleiben Sie lieber im Hintergrund?
  • Haben Sie Spaß an Projekten, bei denen Sie viel Neues lernen können, Brainstorming zum Einsatz kommt, Konzeptarbeit und Denken eine große Rolle spielen oder sind Sie derjenige, der gerne schnell Dinge in die Tat umsetzt und vom Wissen weniger motiviert wird?

 

 

 

 

 

 

 

Lieben Sie strukturierte, planvoll eingehaltene Projekte oder mögen Sie es lieber etwas flexibler. Dem klassischen Projektleiter von heute wird per se ein hohes Ordnungsmotiv unterstellt, da das Planen, Organisieren sowie die Koordination sein tägliches Brot sind. Meines Erachtens ist das aber nicht so. Ganz im Gegenteil, es gibt auch Projektleiter (gerade in der Werbebranchen) die ein geringes Ordnungsmotiv haben und es lieben, flexibel auf Situationen zu reagieren.

 

Bei diesem Aspekt möchte ich das Thema „agiles Projektmanagement“ aufgreifen, welches u. a. die Motivatoren Flexibilität und Eigenverantwortung  unterstützen. Projektleiter und Teams sind angehalten, ganz flexibel und sehr eigenverantwortlich Projekte zu führen. Welche Motivationsstrukturen hier bedient werden, ist klar: „Macht hoch“ und „Ordnung niedrig“. Wer hingegen durch ein hohes Ordnungsmotiv und einem ausgeprägten Dienstleistungscharakter motiviert wird, wird mit dieser Methode – ohne vorheriges Training oder Coaching - eher gestresst sein denn motiviert. Denn: eine flexible Vorgehensweise einzuführen ohne vorheriges Training, ist so ähnlich, als wenn der Bauer auf einem unfruchtbaren Feld eine Saat streut.

 

Jedes Projekt erfordert andere Skills. Das eine Projekt benötigt eine schnelle Vorgehensweise, Risikobereitschaft und Innovation am laufenden Band, während das andere Projekt eine strukturierte Vorgehensweise mit Einhaltung von Milestones und Budgets erfordert.

 

Erst wenn Sie Ihre Motivatoren kennen, wissen Sie, welche Projekte gut zu Ihnen, zu Ihrem Kunden und auch zum Team passen.

Die Bezeichnung Motivation kommt vom lateinischen Wort bewegen, antreiben. Durch die Durchführung einer Motivationsanalyse (Reiss Profile) lernen Sie Ihre eigenen Beweggründe zum Handeln kennen und erfahren, welche Projekttypen ideal zu Ihren Motivatoren passen. Wer seine Motivatoren anzapft, erhält als Belohnung Dopamin. Dopamin ist das Hormon, das uns mit Energie versorgt: sprich uns motiviert!

 

Bei welchen Projekttypen sind Sie der ideale Projektleiter? Welche Skills bekommt der Kunde nur bei Ihnen? Wie führen Sie Ihr Team und auf was können die Teammitglieder bei Ihnen vertrauen? Finden Sie Ihren USP? Außerdem gilt hier der Spruch: „Wer sich selbst gut führen kann, kann auch andere führen.“

Ich habe ein hohes Neugiermotiv und mochte schon als Projektleiterin Projekte, bei denen ich ständig neue Dinge kreieren musste. Die Redaktion eines Portals mit Themenfindung und Texterstellung haben mir so viel Freude bereitet, dass ich auch in der Freizeit über wirkungsvolle Headlines nachgedacht habe. Projekte hingegen, die mit unveränderlichen faktischen Themen zu tun hatten, wie zum Beispiel Handytarifen, haben mich überhaupt nicht gereizt. Also: wie viel Neues brauchen Sie in einem Projekt?

03. Mai 2016

Selbsterfüllende Prophezeiung:

Was du glaubst und erwartest, wirst du auch bekommen.

Drei Teammitglieder einer als kreativ geltenden Werbeagentur treffen in der Agentur die letzten internen Vorbereitungen, um sich via Wettbewerbspräsentation noch am gleichen Tag einen lukrativen Etat zu sichern. Die Präsentation: pfiffig und ausgefallen. Die Handouts: hochwertig und individuell. Der Teamgeist: „erfolgreich“ auf Autopilot programmiert - schön wäre es! Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Der Vortragende ist in Gedanken bei seinem letzten Präsentations-Flop und fokussiert auf das, was er diesmal unbedingt unterlassen möchte. Die Geschäftsführerin hebt noch einmal hervor, dass die Wettbewerbseinladung  eine Auszeichnung sei, denn die Mitbewerber schneiden im Agenturranking wesentlich besser ab als die eigene Firma. Und schließlich betont der Creative Director, dass die Kampagne im Großen und Ganzen zwar  ok, jedoch eher mittelmäßig sei. Mit dieser Haltung fahren sie zum Kunden. Am Ende des Tages hat ein Mitbewerber den Etat für sich entscheiden können! Der Kommentar der Geschäftführerin:

„Ich hab’s doch gleich geahnt!“

Bei diesem alltäglichen „Hab-ich-doch-gleich-gewusst“ Ausspruch handelt es sich um eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“. Eine „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ ist eine Vorhersage, die sich erfüllt, nur weil sie vorhergesagt bzw. erwartet wurde. Immer dann, wenn du dich sagen hörst: „Wusste ich‘s doch“, „hab es ich doch gleich geahnt“, „ich hab doch gesagt, er hat etwas gegen mich“ usw. überprüfe, ob deine mentale Haltung dazu beigetragen habt, dass sich deine Befürchtung bestätigt hat.

Das Phänomen der „sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ wurde 1968 in einem Experiment des amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal untersucht. Schüler einer USamerikanischen Eingangsklasse wurden einem Intelligenz-Test unterzogen. Anschließend wählte man willkürlich 20 Prozent der Schüler aus und erzählte den Lehrern, diese seien die Schüler, die am besten beim Test abgeschnitten hätten. Der Retest nach einem Jahr zeigte, dass das „Gerücht“ sich bewahrheitet hatte. Die zufällig ausgewählten Schüler schnitten dann im Test tatsächlich wesentlich besser ab als die Mitschüler.“


Wie war das möglich? Bei den Auswertungen ging man davon aus, dass die Lehrer unbewusst ihre positive Einschätzung der Schüler gegenüber durch persönliche Zuwendung, Lob, Leistungsanforderungen etc. subtil unterstützten und somit unbewusst zur Erfüllung der Vorhersage beisteuerten. Unsere Erwartungen beeinflussen also unser Verhalten.

 

Salopp gesagt, kann man sagen: Wir wollen mit dem, was wir denken Recht haben!

Wenn du dich also sagen hörst, ich habe eh keine Chance mit der Präsentation, kannst du

  1. entweder direkt zu Hause bleiben
  2. oder dein mentales Konzept besser hin auf den Pitchgewinn orientieren.

 

Letzteres kannst du erreichen durch eine realistische Zielsetzung, durch eine positive mentale Einstimmung, durch das Anwenden von Affirmationen und Ressourcen-Techniken aus dem NLP sowie durch das Fokussieren auf das, was du erreichen möchtest.

Wenn wir nicht felsenfest von etwas überzeugt sind, wird der kleine Zweifler in uns die Aufmerksamkeit dahin lenken, wo wir hinterher sagen können: „Recht hatte ich!“ Getreu nach dem Motto: Du erntest, was Du säst, also achte auf deine gedankliche Saat.

25. April 2016

Montagsblues oder mit einem Dopamin-Cocktail in die Woche starten

Welche Strategie nutzt du?

Wie bereitest du dich sonntags abends auf den Start in die Woche vor? Denkst du mit Vorfreude an die neue Woche oder könntest du lieber den Sonntag noch ewig in die Länge ziehen?

Ich habe eine kleine Umfrage über individuelle Montags-Motivationsstrategie durchgeführt. Zugegeben, es waren mehr selbstständig arbeitende Menschen dabei als Arbeitnehmer, die vielleicht gerade Frust in ihrem Job oder wenig Spielraum in der Gestaltung ihrer Arbeitsprozesse haben. Nichtsdestotrotz waren die Interviews sehr hilfreich, um rauszubekommen, unter welchen Umständen der Wochenstart mit freudiger Vorfreude erwartet wurde.

Bei der Fragestellung: „Wie motiviert bist du sonntags abends, wenn du an den Montag denkst, sagten 90 % der Interviewten: „ Das kommt ganz darauf an!“

Diese Antwort „Das kommt ganz darauf an“ ist sehr bemerkenswert, denn der Satz impliziert, dass der Interviewte schon das Wissen über unterschiedliche „Motivationsstrategien“ hat. Ich hörte einfach zu und wie bereits vermutet, schälten sich beim Erzählen sowohl motivierende wie auch demotivierende Strategien heraus.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung der interviewten Motivations- und Demotivationsstrategien:

  • Motiviert war in der Tat jeder, der sich realistische Ziele für den Montag bzw. für die Woche gesetzt hatte. Also wenn der Aufgabenberg mental zu bewältigen war.
  • Sind die Interviewten jedoch Sonntagabend zu der Einsicht gelangt, dass der Montag stressig wird und die Aufgaben kaum zu erledigen sein würden, sank der Motivationspegel – der Stresspegel hingegen stieg.
  • Konnte der Arbeitsberg nicht in kleine, leicht zu bewältigende Etappenziele runtergebrochen werden, sondern wurde als riesiger, nicht besteigbarer „Mount Everest“ wahrgenommen, war die Motivation am Tiefpunkt (apropos: auch der Mount Everest ist besteigbar: jedoch mit Etappenziele und genügend Vorbereitung).
  • Einige Befragte nutzen bestimmte Rituale, um das Wochenende abzuschließen und den Wochenstart dadurch mental einzuläuten:
  • Einen Tanzkurs besuchen,
  • gemeinsam den Tatort am Sonntag schauen oder
  • eine Wochen-to-do-Liste schreiben,

sind zum Beispiel solche etablierten Rituale.

  • Verabredungen mit netten Menschen am Wochenanfang wurden auch als motivierende Motivationsstarter in die Woche genannt.
  • Im NLP sprechen wir bei routinierten Handlungen auch von mentalen Strategien. Strategien sind erlernt und können demzufolge auch geändert werden.

 

Übung: Finde deine Montags-Motivations-Strategie

Schau doch einmal, welche Strategie du nutzt, um mit Spaß in die neue Woche zu starten?

Wie motiviert bist du am Sonntagabend auf einer Skala von 0 – 10 (wobei 10 super motiviert bedeutet), wenn du an den kommenden Montag denkst?

  • Wann bist du motiviert? Wann bist du demotiviert?

Folgende Fragen können dir helfen, deine Strategie herauszufinden:

Wie machst du das? Welches Bild machst du dir? Was sagst du zu dir? Auf was fokussierst du dich? Welche Erwartungen an die Woche hast Du?

Finde den Unterschied, der den Unterschied macht! Und dann überlege, wie du dieses Wissen künftig nutzen kannst, um mit einem Dopamin-Cocktail in die Woche zu starten.

Apropos: Die Antworten, die ich auf das Motivationsinterview erhalten habe, passen wunderbar zu die wissenschaftlichen Befunde der Gehirnforscher, wonach

Vorfreude die schönste Freude ist.

Bei Vorfreude wird das Hormon Dopamin ausgeschüttet, das uns anregt und motiviert.

Wer sich also realistische Wochenziele setzt, aktiviert durch seine Erwartungshaltung das Belohnungssystem, das wiederum für die Dopaminausschüttung verantwortlich ist. Die Ziele sollten realistisch sein, also nicht zu groß (dann wird Stress ausgelöst) und auch nicht zu klein (dann entsteht eher Langeweile), sie sollten terminiert sowie eigenverantwortlich erreichbar sein. Firmen, die montags morgens mit dem Team gemeinsam den Wochenplan durchgehen, tragen durch diese kleine Maßnahme zur Mitarbeitermotivation bei – es sei denn, der Wochenarbeitsberg ist zu groß.

Das Thema Motivation sowie sich realistische, sinnesspezifische Ziele zu setzen, sind übrigens auch Bestandteile meiner NLP-Ausbildung.

 

Ich wünsche allen einen motivierenden Start in die Woche!

 

28. März 2016

Welche Rolle spielst Du? Oder: was heißt eigentlich Zustandsmanagement?

Das Thema lässt sich wunderbar mit einer Fußball-Anekdote einleiten. Als der Fußballnationalspieler Per Mertesacker im Juni 2014 bei der WM nach dem 2:1 Sieg „Deutschland gegen Algerien“ vor die Kamera trat, kam es zu einem legendären Interview. Per Mertesacker war von den Fragen des ZDF-Reporters sichtbar und hörbar genervt. „Ist mir scheißegal!“ oder: „Glauben Sie, unter den letzten 16 Teams ist ein Karnevalsverein dabei?“ waren seine Antworten, die dazu führten, dass das Interview bei YouTube mittlerweile millionenfach angeklickt worden ist.

 

Später hat Per Mertesacker sein Verhalten mit den Worten erklärt, dass er nach dem Spiel gehofft hatte, er könne sich im Interview freiquatschen, um vom „Kampfmodus“ schnell in den „Gesprächsmodus“ zu finden. Die Fragen, die ihm allerdings gestellt wurden, aktivierten weiterhin seinen „Wettkampfmodus“.

Zustandsmanagement heißt, den Zustand einnehmen zu können, den man für die Bewältigung einer Situation benötigt, und das unabhängig von den äußeren Rahmenbedingungen. Dabei kann es sich um eine Ressource, einen Zustand oder eine Rolle bzw. eine Identität handeln, die immer mit Gedanken und den entsprechenden Verhaltensweisen einhergehen.

 

Im Falle des Interviews mit Mertesacker lassen sich zwei Zustände (kämpferisch und kommunikativ) bzw. zwei Rollen – Fußballer sowie PR-Profi - benennen. Auf dem Platz ist Mertesacker der durchsetzungsstarke, dominante Fußballer, der sich vielleicht mit dem Gedanken „ich kämpfe bis zum Schluss“ motiviert. Im Interview sollte er allerdings der souveräne kommunikative PR-Profi sein, der reflektiert, kommuniziert und entspannt auf die Fragen des Reporters antwortet. Seine Gedanken bzw. Überzeugungen in dieser Rolle könnten sein: „Ich repräsentiere das Team im besten Lichte nach außen“. In der Regel sind heutzutage die Fußballer, die vor die Kamera treten dürfen – ähnlich wie die Politiker – darauf trainiert, den Zustandswechsel schnell hinzubekommen und sich optimal zu präsentieren.

Kleine Fauxpas passieren nicht nur Per Mertesacker, auch Finanzminister Wolfgang Schäuble hat sich vor laufender Kamera mit seinem Pressesprecher ein Machtspiel erlaubt, was wiederum auf YouTube für Tausende Klicks gesorgt hat.

 

Zustandsmanagement heißt zu wissen, in welcher Situation, welche Identität mit welcher Ressource gefragt ist.

 

In einer Präsentation coram publico ist es mit Sicherheit hilfreicher, die Rolle des Präsentators bzw. die Ressource „Überzeugungskraft“ zu aktivieren, statt den ängstlichen Ja-Sager oder den aggressiven, kämpferischen Typus ins Rennen zu schicken. Am Verhandlungstisch hat die Identität der fürsorglichen Mutter oder des fürsorglichen Vaters nichts zu suchen. Und als neues Teammitglied ist es gut, erst einmal den Beobachter statt den schnellen Veränderer zu aktivieren.

Es ist gut, unsere beruflichen Rollen mit den dazugehörigen Werten, Glaubenssätzen sowie Verhaltensweisen zu kennen. Es ist hilfreich, sich seiner Ressourcen bewusst zu sein, um sie passend für die jeweilige Situation aktivieren zu können. In meinen NLP-Practitioner-Ausbildungen lernen Sie, Ihre beruflichen Identitäten zu schärfen. Außerdem erfahren Sie mehr über Ihre Ressourcen, damit Sie jederzeit auf diese zurückgreifen können.

Dann klappt es auch mit der gelungenen PR bzw. der gewünschten Außenwirkung.

21. März 2016

Bringen Sie mehr Würze in Ihre Kommunikation

3 Tipps, um im Gespräch zu überzeugen

Sie möchten im Gespräch überzeugender „rüberkommen“? Den Pitch gewinnen, mehr Erfolge bei Präsentationen, Vertragsabschlüssen, Gehaltsverhandlungen, im Kundenmeeting oder im zwischenmenschlichen Dialog erzielen? Mit der Sprache spielerisch umgehen lernen, so dass die Kommunikation mehr wie ein Tanz, denn wie ein krampfhaftes Geschiebe wirkt. Ohne dabei manipulativ zu sein oder auch nur manipulativ zu wirken?

Dann würzen Sie Ihre Gespräche doch mal mit folgenden Techniken an:

1. Alle Sinneskanäle ansprechen

Wissen Sie, wie Sie Ihre Gesprächspartner mit allen Sinnen ansprechen?

Menschen nehmen die Welt über ihre Sinne wahr und haben im Laufe ihres Lebens präferierte Sinneskanäle entwickelt. Der visuelle Typ braucht Bilder, der auditive Typ Töne und der kinästhetische Typ benötigt haptisches Material und möchte ein Gefühl für Menschen oder Situationen bekommen.

 

Ihre Präsentation wird umso besser verstanden, je mehr Sinneskanäle Sie ansprechen. Setzen Sie Bilder, Charts, Metaphern, Audiodateien, Kundenreferenzen ein und bringen Sie zum Gespräch Produkte zum Anfassen mit. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie eine angenehme Atmosphäre gestalten, so dass der kinästhetische Mensch auch ein gutes Gefühl für Sie und Ihre Dienstleistung entwickelt.

Auch sprachlich können Sie sich auf die drei Hauptsinneskanäle Ihrer Kunden konzentrieren: Verkaufen Sie mit allen Sinnen, so dass Ihr Kunde noch mehr von Ihnen und Ihrer Dienstleistung überzeugt ist.

Visuell / Sehen: „Wir haben Ihnen heute eine Präsentation mitgebracht, so dass Sie sich ein Bild davon machen können, wie wir Produkte  in Szene setzen.“

Auditiv / Hören: „Gerne erzählen wir Ihnen, was zufriedene Kunden über die Zusammenarbeit mit uns sagen und wie Sie von unserer Arbeitsweise profitieren.“

Kinästhetisch / Fühlen: „Wir haben Ihnen hier Prototypen mitgebracht, so dass Sie auch ein Gefühl für das Produkt bekommen können.“

Verkaufen Sie mit allen Sinnen, so dass Ihr Kunde noch mehr von Ihnen und Ihrer Dienstleistung überzeugt ist.

 

2. Einsatz von Metaphern

Warum wirken Metaphern besser als jede ausfeilte Überzeugungsrede? Menschen möchten sich von anderen Menschen nichts vorschreiben lassen, Menschen wollen sich selbst ein Bild machen. Metaphern sprechen den Menschen ganzheitlich an. Also nicht nur die linke Gehirnhälfte, sondern auch die rechte, eher „unkritische“ Gehirnhälfte sowie das in Bildern „denkende“ Unbewusste werden über den Einsatz von Metaphern angesprochen. Durch Ihr bildhaftes Angebot kann Ihr Gesprächspartner selbst entscheiden, ob er die in der Metapher enthaltene Botschaft annehmen möchte oder nicht. So müssen Sie nicht mit einer Argumentationsschleife beginnen, sondern verschlüsseln Ihre Botschaft galant in Bildern.

Sie können am Anfang Ihres Verkaufsgesprächs ein Hohelied auf Ihre Dienstleistung singen. Noch besser ist es jedoch, zusätzlich Metaphern anzubieten, die eine ganze Kaskade von Nutzenargumentationen der Zusammenarbeit beinhalten, wie z. B.:

„Eine Präsentation ist für uns wie ein Frühlingsanfang. Die ersten Blumen sprießen, Vögel fangen an zu zwitschern, der Boden wartet darauf, gesät zu werden, damit am Ende eine reichhaltige Ernte eingefahren werden kann. Wir freuen uns, heute mit Ihnen gemeinsam, den Nährboden für exzellente Ergebnisse zu säen.“

Die einfachste Art, Metaphern zu bilden ist der metaphorische Vergleich. Also: Eine Präsentation ist wie (ein Frühlingsanfang, ein Catwalk, eine Hymne, ein Geburtstag), danach können Sie dann den Vergleich ausschmücken, der die Botschaft Ihres eigentlich Gesagten beinhaltet. In meinen NLP-Practitioner-Kursen lernen Sie einfache und komplexe Metaphern für Ihre Zielsetzungen zu kreieren.

 

3. Agreementframe – Einwände entmachten

Sie präsentieren Ihrem Kunden Ihre Dienstleistung und er entgegnet: „Das ist mir zu teuer.“

Als Berater oder Verkäufer können Sie die Kunst des Reframings nutzen, um die einschränkende Betrachtungsweisen des Kunden (z. B. alleiniger Fokus auf den Preis) durch Reframing zu erweitern, so dass er bei seiner „Kaufentscheidung“ einen größeren Rahmen in Betracht ziehen kann. Beginnen Sie stattdessen mit der Aber-Argumentation, haben Sie Ihren Kunden in der Regel verloren. Er geht in den Widerstand und „macht zu“. Denn ein Aber trennt und impliziert für viele Menschen eine Kritik.

Was Sie stattdessen machen können, ist, Ihrem Kunden grundsätzlich Recht zu geben und den Bezugsrahmen z. B. auf den Fokus Qualität zu legen wie im folgenden Kundendialog:

Kunde:  „Ihre Beratungsdienstleistungen sind zu teuer!“

Refraiming: „Ja, ich verstehe Sie. Der Preis ist hoch. Und für uns spielt auch die Qualität unserer Dienstleistung eine große Rolle. Die Anforderungen, die heute an Internetberatungen gestellt werden, umfassen neben Konzeption und Programmierung auch das Wissen um Internet-Marketing und Google-Ads-Schaltungen, so dass Anzeigen auch gefunden werden. Unsere Mitarbeiter schulen sich zwei Mal jährlich, um für den Kunden komplexere Lösungen mit Mehrwert zu erzielen und so Ihre Seitenqualität von Anfang an zu gewährleisten.

Mit dieser kleinen NLP-Technik behalten Sie einen guten Kontakt zum Kunden und offerieren ihm ganz nebenbei, was er von Ihnen als Leistung noch on top bekommt.

 

Erfolgreiche Verkäufer wollen verkaufen und Agenturen, die pitchen, möchten den Pitch gewinnen. Wir alle setzen rhetorische Mittel und Strategien im Gespräch ein. Die Frage ist nur, wie erfolgreich.

In meinen NLP-Practitioner-Ausbildungen im Beruf setze ich verschiedene Techniken ein, die auch Sie nutzen können, um im Gespräch, im Verkauf, in der Selbstpräsentation, im Pitch besser zu überzeugen! Interessiert? Dann mailen Sie mich an.

14. März 2016

Mit motivierenden Selbstgesprächen in die Woche starten!

Die Kraft des Innendialoges nutzen.

Kennen wir das nicht alle? Unser kleines inneres auditives Orchester kommentiert, plappert, redet durcheinander, schimpft oder gibt uns ununterbrochen Anweisungen! Manchmal so laut und verwirrend, dass es uns nur noch nach Ruhe gelüstet. Ein Ausstecker wäre jetzt die Lösung. No chance! Wir denken am Tag 20. – 40.000 Gedanken. Die Form des Innendialogs gehört zu unserer Gedankenwelt. Wir können diese nicht abstellen! Wir sind jedoch in der Lage, unseren Innendialog zu steuern und auf Kurs zu bringen: unterstützend, stärkend und motivierend. Wie ein Sinfonieorchester, das im richtigen Moment mit einem Paukenschlag das Publikum mitreißt.

Im Sport z. B. gilt die Erkenntnis: aufgegeben wird zuerst im Kopf. Bevor der Sportler aufgibt, hört er sich innerlich sagen: „Ich schaff es nicht“. Bei diesem Dialog handelt es sich um eine indirekte Handlungsanweisung an unser Unterbewusstsein.

 

Was auch immer wir uns innerlich sagen, hat Auswirkungen auf unsere Emotionen und diese wiederum auf unser Verhalten. Auch die Qualität unsere Stimme wirkt sich auf unsere Emotion aus. Ist die Stimme antreibend, laut, fordernd oder klingt sie wie motivierende Musik in unseren Ohren.

 

Mit welchem Innendialog starten Sie in die Woche? Welche Handlungsanweisung geben Sie sich: motivierende oder demotivierende? Hören Sie sich eher sagen: Oh, schon wieder Montag? Oder motivieren Sie sich mit positiven Sätzen wie: Pack es an! Carpe diem!

06. März 2016

Perspektivenwechsel: Konflikte einmal anders lösen

Schon Sigmund Freud hat gesagt, dass wir in konfliktreichen Situationen nur die Position des „Majestät ICH“ sehen! Das ist mein Standpunkt und ich habe Recht, basta! Beharren nun beide Parteien auf ihrem Standpunkt, kommt es zu keiner Lösung. Ganz im Gegenteil, wenn wir in einer Beziehungssituation nur unseren Standpunkt sehen, gehen uns wertvolle Informationen verloren, die für die Konfliktlösung hilfreich sein könnten.

Das Format Wahrnehmungsposition aus dem NLP hilft, Klarheit in zwischenmenschliche Beziehung zu bringen und einen Sachverhalt aus drei Positionen heraus wahrzunehmen.

 

„Standpunkt ICH“. Das ist mein Standpunkt, das sind meine Bedürfnisse, das ist meine Wahrnehmung.

„Standpunkt DU“. Das ist dein Standpunkt, das sind deine Bedürfnisse und deine Wahrnehmung.

„Standpunkt neutraler Beobachter“. Das ist eine neutrale Wahrnehmung. Das ist das, worum es beiden geht.

In jeder Position sind wertvolle Informationen enthalten. Erst die Einnahme aller Wahrnehmungspositionen sorgt dafür, dass man sich ein 100%iges Gesamtbild der Situation machen kann. Die Ich-Position (33,3 %) wird durch die Einnahme der Du-Position (33,3 %) und der neutralen Beobachter-Position (33,3 %) angereichert. Die vormals negativen Bewertungen werden aufgelöst, das, um was es eigentlich in der Beziehung geht, wird durch die Einnahme des neutralen Beobachters

deutlich. Das Format hilft, sich einmal von außen zu betrachten und auch wahrzunehmen, welchen Einfluss man selbst auf die Beziehungsdynamik hat.

Ein Beispiel: Spannungen unter Teamkollegen

Unter zwei Teamkollegen kommt es immer wieder zu Spannungen. Herr Müller findet Herrn Kaiser als arrogant und starrköpfig. Herr Kaiser findet, dass Herr Müller wenig zugänglich ist für neue Ideen und außerdem sehr unfreundlich im Zweiergespräch reagiert. Die Situation hat sich so festgefahren, dass das ganze Team, bestehend aus 9 Leuten, mit in dieses Spannungsverhältnis hinein gezogen worden ist. Herr Müller und Herr Kaiser beäugen sich misstrauisch und das Team verfolgt beide mit einem kritischen Blick. Die andauernde Konfliktsituation und nicht deren Lösung bindet Energien von allen Seiten und behindert die eigentliche Teamarbeit. In meinen NLP-Coachings und auch in meinen NLP-Ausbildungen sind die Klienten und Ausbildungsteilnehmer, die einen Konflikt mal aus einer „DU-Position“ und auch mal aus einer Position des „neutralen Beobachters“ wahrnehmen, verblüfft, welche Beziehungsdynamiken und Lösungsansätze sich aus diesem Format ergeben. Sie nehmen auf einmal alle Informationen bzw. alle Standpunkte wahr, die sich hinter der „konfliktbeladenen Beziehung“ verbergen. Dadurch werden neue Sichtweisen und mithin einen Neuinterpretation der gesamten Situation möglich.

 

  • Der Kollege, der vorher als starrköpfig wahrgenommen wurde, wird jetzt als jemand wahrgenommen, der sich schützen möchte.
  • Die Schwägerin, die vor dem Format als raffsüchtig hingestellt wurde, wird jetzt als Person gesehen, die Familienanschluss sucht.
  • Der Vorgesetzte, der als unsicher wahrgenommen wurde, wird jetzt als um- und nachsichtig bezeichnet.

Nehmen wir in einer konfliktreichen Situation alle Standpunkte ein, kann auch etwas Neues entstehen. Beharren wir auf unserer Meinung, passiert nichts Neues. Getreu dem Motto: Wenn du tust, was du schon immer getan hast, bekommst du auch, was du schon immer bekommen hast.

Menschen möchten gute Beziehungen pflegen, zugehörig sein, die Anerkennung von anderen bekommen. Beharren wir nur auf unserem Standpunkt, wird es schwer, unsere sozialen Bedürfnisse zu befriedigen.

NLP beschäftigt sich mit der zwischenmenschlichen Kommunikation. Mit einem guten Miteinander untereinander. Das Format „Wahrnehmungsposition“ ist eins unter vielen, das hilft, Konflikte zu lösen. Gute Führungskräfte, Teamplayer, Abteilungsleiter, Chefs, Projektleiter müssen heute in der Lage sein, unterschiedliche Positionen wie selbstverständlich einzunehmen, um zu guten Lösungen für alle zu kommen.

Möchten auch Sie Ihre Skills in der Kommunikation verbessern? Dann buchen Sie eine NLP-Practitioner-Ausbildung im Beruf oder ein NLP-Coaching. Ausbildungstermine und Kontaktdaten finden Sie hier auf meiner Webseite.

 

 

Kontakt

Leyendeckerstraße 8, 50825 Köln

 Fon  0221 - 560 93 723   |   Mobil  0177 - 40 40 554

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